Der Baum steht, das Essen ist geschafft, und dann? Ein Krimidinner zu Weihnachten holt die ganze Familie an einen Tisch: Eltern, Geschwister, Großeltern, die neue Freundin des Bruders, die man erst zweimal gesehen hat. Alle bekommen eine Rolle, alle sind verdächtig, und für zwei bis drei Stunden schaut niemand aufs Handy, weil das Handy Teil des Spiels ist. Keine Vorbereitung, kein Ausdrucken, kein Spielleiter.
Jetzt Story wählenWenn nach der Bescherung die Luft raus ist: ein Fall für alle, die noch am Tisch sitzen. Läuft auf den Handys, die ohnehin in jeder Tasche stecken.
Großeltern, Eltern und die erwachsenen Kinder spielen auf Augenhöhe. Die Rollen werden zufällig verteilt, und plötzlich ist Opa der Hauptverdächtige.
Der Jahresabschluss mit den Leuten, die man sich selbst ausgesucht hat. Gemeinsam rätseln, lachen und einen Mörder überführen.
Eine Story verschenken und am selben Abend gemeinsam spielen. Das Geschenk, das nicht im Schrank landet, sondern am Tisch.
Die meisten Weihnachtsabende scheitern nicht am Essen, sondern an dem, was danach kommt. Der Braten ist geschafft, die Geschenke sind ausgepackt, und dann sitzt die Familie in zwei Gruppen im Wohnzimmer: Die einen diskutieren über Politik, die anderen sind am Handy. Die Großeltern verabschieden sich um halb neun, weil ihnen niemand etwas zu tun gibt. Genau dieses Problem löst ein Krimidinner: Es gibt eine gemeinsame Aufgabe, und diese Aufgabe zwingt jeden dazu, mit jedem zu sprechen.
Ein Krimidinner ist kein Programmpunkt, den man zwischen Nachtisch und Sofa einschiebt. Es ist der Rahmen für den Abend. Die Rollen werden verteilt, bevor die Kerzen heruntergebrannt sind, und die Auflösung kommt zum Tee. Dazwischen liegen zwei bis drei Stunden, in denen niemand aufs Handy schaut, weil das Handy Teil des Spiels ist. Für Familien, die sich sonst nur an Feiertagen sehen, ist das ein spürbarer Unterschied: Man erlebt etwas miteinander, statt nur nebeneinander zu sitzen.
Wichtig ist der Charakter des Formats: Bei GeheimTisch gibt es keinen Spielleiter, der den Abend moderiert und selbst außen vor bleibt. Alle spielen, alle sind gleich verdächtig, und niemand muss vorher ein Regelheft lesen. Wer sich einen Eindruck vom Ablauf verschaffen will, findet auf der GeheimTisch Startseite eine Übersicht über die Spielmechanik und die verfügbaren Fälle.
Die ehrliche Antwort auf die Frage nach der Spielerzahl: vier, fünf oder sechs. Jede Story ist für eine feste Anzahl geschrieben, weil jede Rolle eine eigene Funktion in der Geschichte hat. Für die typische Weihnachtsrunde ist das ideal: die Eltern, zwei erwachsene Kinder mit Partnern, dazu die Großeltern. Für ein Familientreffen mit fünfzehn Personen ist es das nicht, jedenfalls nicht in einer einzigen Runde.
Größere Familien lösen das über zwei oder drei Tische. Die eine Hälfte spielt im Wohnzimmer, die andere in der Küche, jeder Tisch hat seine eigene Lobby und seinen eigenen Code. Am Ende vergleicht man, welcher Tisch den Mörder gefunden hat und welcher auf die falsche Fährte hereingefallen ist. Wer sich beim Verteilen etwas Mühe gibt, setzt die zusammen, die sich im Alltag am wenigsten sehen: die Schwester mit dem Schwager, die Oma mit dem Neffen. Genau da entsteht der Effekt, wegen dem ihr das Ganze macht.
Und die Verwandten, die nicht mitspielen wollen? Die Zahl muss stimmen, nicht die Zusammensetzung. Wenn der Onkel lieber zuschaut und dafür die Nachbarin einspringt, ist das genauso in Ordnung. Wer erst einmal nur zusehen wollte, sitzt nach der zweiten Enthüllung meistens doch mit am Tisch und verdächtigt lautstark den Butler.
Die Zuordnung von Story zu Tischgröße ist simpel: Tödliche Wellen und Schatten über Casa Azul für vier Personen, Vorhang des Todes für fünf, Das Geheimnis von Schloss Rabenhorst für sechs. Wenn ihr zu siebt oder zu acht seid, teilt ihr euch Rollen: zwei Personen, ein Handy, eine Figur. Das funktioniert überraschend gut, weil sich zwei Köpfe beim Verhör gegenseitig absichern und niemand allein die Verdächtige spielen muss.
Ein gebuchtes Krimidinner im Restaurant beginnt bei 60 bis 100 Euro pro Person, ein Eventanbieter mit Schauspielern liegt deutlich darüber. Für eine Familie mit sechs Personen ist das schnell ein hoher dreistelliger Betrag, und das an einem Tag, an dem Geschenke, Braten und Anreise ohnehin schon bezahlt sind.
Das Spiel selbst kostet bei GeheimTisch 2,50 Euro pro Spieler: 10 Euro für vier Personen, 12,50 Euro für fünf, 15 Euro für sechs. Das ist der komplette Betrag für einen Tisch, einmalig, ohne Abo. Nur eine Person kauft die Story und teilt den Einladungscode, alle anderen spielen kostenlos mit. Die vollständige Preisübersicht mit allen Storys findet ihr auf der Preisseite von GeheimTisch.
Ein Detail, das gerade an Weihnachten zählt: Es gibt keine Stornokosten und keinen festen Termin. Wenn am 24. die Hälfte der Familie mit Grippe im Bett liegt, verfällt nichts. Der gekaufte Fall bleibt in eurem Konto, und ihr spielt ihn am zweiten Feiertag, zwischen den Jahren oder an Silvester. Bei einer gebuchten Location sieht diese Rechnung anders aus.
Und wer noch ein Geschenk sucht: Eine Story lässt sich kaufen und verschenken, der Code hat kein Ablaufdatum, und wer schenkt, kann am selben Abend mitspielen, ohne den Täter zu kennen. Wie das im Detail geht, steht unter Spieleabend verschenken.
Ein Weihnachtsabend mit der Familie braucht keinen Minutenplan, aber einen Rahmen, damit das Spiel nicht zwischen Bescherung und Sofa untergeht. Ein bewährter Ablauf für Heiligabend: Bescherung wie gewohnt, danach das Essen. Sobald der Hauptgang vom Tisch ist, öffnen alle den Link, die Rollen werden verteilt, und jeder liest fünf Minuten still seine Figur.
Die erste Spielphase läuft, während der Nachtisch auf dem Tisch steht. Zwischen den Phasen gibt es natürliche Pausen, in denen Kaffee gekocht, Plätzchen nachgelegt und diskutiert wird. Nach etwa zwei Stunden sind die entscheidenden Enthüllungen durch, dann wird abgestimmt, und die Auflösung dauert etwa zehn Minuten. Danach beginnt der Teil, den viele im Rückblick am besten finden: das gemeinsame Nachbesprechen, wer wen wann angelogen hat, und warum ausgerechnet die Oma so überzeugend geschwindelt hat.
Am ersten oder zweiten Feiertag ist der Nachmittag oft die bessere Zeit: Alle sind da, niemand muss mehr kochen, und die Großeltern sind noch fit. Spielstart um 16 Uhr, Kaffee und Stollen dazu, Auflösung gegen halb sieben, danach die Reste vom Vortag. So bleibt der Abend frei, und wer weit fahren muss, kommt noch bei Tageslicht los.
Wer den Abend kürzer halten will, kürzt bei den Pausen, nicht beim Spiel. Die Phasen selbst laufen zügig, die Zeit geht beim Essen und beim Diskutieren verloren. Wer mehr Zeit hat, lässt die Diskussionen einfach länger laufen. Das Spiel wartet.
Der heikelste Punkt jedes Familientreffens ist die Frage, welche Themen auf den Tisch kommen. Politik, Erziehung, wer sich zu selten meldet: An Weihnachten ist die Liste der Streitthemen so lang wie die Wunschzettel. Ein Krimidinner umgeht das Problem, weil alles Persönliche fiktiv ist. Die Geheimnisse gehören der Rolle, nicht der Person. Wer eine Affäre gesteht, gesteht die Affäre einer Figur aus dem Jahr 1928.
Zur Familienhierarchie: Die Rollen werden zufällig verteilt, und das ist genau richtig so. Es kann passieren, dass die Oma die Diva spielt und der Schwiegersohn den Butler. Diese Umkehrung ist kein Problem, sondern der beste Teil des Abends. Wer sonst am Kopf des Tisches sitzt und das Gespräch führt, ist im Spiel genauso verdächtig wie alle anderen.
Alkohol ist bei GeheimTisch kein Spielelement. Es gibt keine Trinkaufgaben und keine Regel, die Konsum belohnt. Wer beim Glühwein bleibt, spielt genauso gut mit wie wer beim Tee bleibt, und niemand muss sich rechtfertigen.
Und für die Verwandten, die nicht schauspielern wollen: Es besteht keine Pflicht dazu. Jede Rolle bringt ihre Sätze mit, man kann sie vorlesen statt sie zu spielen. Wer Lust auf Akzent und Geste hat, legt los, wer nicht, liest ab. Beides funktioniert am selben Tisch, und in der Praxis taut fast jeder nach der zweiten Phase von selbst auf. Ein Satz vorab hilft den Skeptikern: Niemand muss etwas auswendig lernen, alles läuft über das eigene Handy, und wer nur mitraten will, rät nur mit.
Für den klassischen Weihnachtsabend bei Kerzenschein ist Das Geheimnis von Schloss Rabenhorst die naheliegende Wahl: ein Schneesturm im November 1913, ein abgelegenes Schloss, eine Testamentseröffnung, und der Baron liegt tot in seinem Arbeitszimmer. Sechs Rollen, also genau richtig für Eltern, Großeltern und zwei erwachsene Kinder. Kein anderer Fall passt so gut zum Tannenbaum.
Wer es glamouröser mag, wählt Vorhang des Todes: Berlin 1928, eine Premierenfeier im Grand Théâtre, und der Regisseur stürzt in den Tod. Fünf Rollen und ein dankbarer Anlass für einen Dresscode: Omas Perlenkette und Opas alte Weste kommen endlich wieder zum Einsatz. Was man dafür braucht, steht im Kostüm-Guide für die 1920er.
Für vier Personen stehen zwei moderne Fälle zur Wahl. Tödliche Wellen spielt auf einer Luxus-Yacht mitten auf dem Mittelmeer: Ein Tech-Milliardär wird tot aufgefunden, angeblich Herzstillstand, und niemand kann von Bord. Ein zeitgenössischer Thriller ohne historische Kulisse, der deshalb auch bei denen funktioniert, die mit Gothic und Perlenketten nichts anfangen können.
Schatten über Casa Azul ist das bewusste Gegenprogramm zum Dezembergrau: eine Villa in der Karibik, ein Gastgeber, der am Morgen tot im Pool liegt, und vier Gäste, die alle ein Motiv haben. Wer den Winter für ein paar Stunden hinter sich lassen will, nimmt diesen Fall und stellt Limetten statt Lebkuchen auf den Tisch.
Alle vier Fälle sind klassische Krimis: Erbschaft, Eifersucht, alte Rechnungen. Sie leben von Motiven und Widersprüchen, nicht von Schockeffekten. Die Spannung entsteht am Tisch, wenn die Cousine plötzlich in Widersprüche gerät und der Opa auffällig still wird.
Das Essen muss zwei Bedingungen erfüllen: Es darf das Spiel nicht unterbrechen, und niemand darf zwischen zwei Enthüllungen zwanzig Minuten in der Küche verschwinden. Beides spricht gegen ein Drei-Gänge-Menü während des Spiels und für eine klare Reihenfolge: erst essen, dann spielen, oder ein Essen, das den ganzen Abend auf dem Tisch stehen kann.
Raclette und Fondue, an Weihnachten in vielen Familien ohnehin gesetzt, sind dafür ideal. Alles steht in der Mitte, jeder bedient sich, wann er will, und die Pfännchen laufen nebenher. Wer den Braten hatte, spielt danach bei Plätzchen, Stollen und Tee. Auch das funktioniert, die Spielphasen brauchen keinen Gang dazu.
Am zweiten Feiertag sind die Reste vom Vortag das beste Buffet: alles kalt aufgeschnitten, dazu Brot, Salate und Käse, und niemand muss mehr kochen. Denkt an die Unverträglichkeiten in der Familie und an die, die kein Fleisch essen. An Weihnachten ist das keine Kleinigkeit, sondern eine Frage der Wertschätzung.
Passend zur Story lässt sich das Ganze thematisch aufziehen, wenn ihr Lust habt: dunkle, deftige Gerichte zu Schloss Rabenhorst, ein Glas Sekt zu Vorhang des Todes, mediterrane Häppchen zu Tödliche Wellen, karibische Bowls und Limetten zu Schatten über Casa Azul. Ideen dazu stehen unter Rezeptideen fürs Krimi Dinner. Nötig ist das nicht. Ein gedeckter Tisch und gedimmtes Licht reichen völlig, den Rest macht die Geschichte.
Heiligabend ist der emotionalste, aber nicht immer der beste Termin. Bescherung, Kirche, Essen: Der Abend ist bei vielen Familien schon voll, und wer dann noch ein Spiel anfängt, spielt gegen die Uhr. Wenn ihr an Heiligabend spielen wollt, plant das Krimidinner als den Abend, nicht als Zugabe, und legt das Essen so, dass es zum Spiel passt.
Der erste und der zweite Feiertag sind meist entspannter: Alle sind da, es gibt kein Programm mehr, und der Nachmittag ist lang. Die beste Zeit ist oft die, in der sonst der Fernseher läuft. Zwischen den Jahren wiederum sind viele Familien zum ersten Mal seit Monaten komplett und haben nichts vor. Das ist der ideale Moment für einen zweiten Fall, wenn der erste gut angekommen ist.
Ein Vorteil gegenüber gebuchten Formaten: Ihr müsst nichts reservieren. Restaurants mit Krimidinner-Programm sind im Dezember früh ausgebucht, oft schon im September. Bei GeheimTisch kauft ihr die Story am Tag selbst, wenn es sein muss zwanzig Minuten vor dem Spiel. Das macht den Termin unabhängig von Verfügbarkeiten, und wer erst an Heiligabend merkt, dass noch ein Geschenk fehlt, hat in fünf Minuten eins.
Wer die Vorfreude nutzen will, verschickt ein paar Tage vorher eine Einladung mit Dresscode-Vorschlag, der Familienchat reicht dafür. Bei Vorhang des Todes ist das besonders dankbar: Berlin 1928, und plötzlich kramt die halbe Familie Westen, Fliegen und Perlenketten hervor. Verpflichtend sollte der Dresscode nie sein, ein Vorschlag reicht. Fertige Vorlagen gibt es unter Einladungen erstellen.
Schneesturm, Kerzenschein, ein eingeschneites Schloss: die perfekte Weihnachtskrimi-Atmosphäre für sechs.
Schloss-Krimi für die FamilieGlamour und Intrigen im Berlin der 20er, ideal für einen Abend mit Dresscode.
1920er Krimi für 5 wählenSonne statt Schnee: Der Gastgeber liegt tot im Pool, das Gegenprogramm zum Dezembergrau.
Karibik-Krimi für 4 wählenJa, genau dafür ist es gedacht: 4 bis 6 Personen an einem Tisch, alle spielen gleichzeitig mit, niemand muss zuschauen oder moderieren. Es funktioniert am Esstisch, im Wohnzimmer oder bei den Großeltern, überall dort, wo jeder ein Handy dabei hat.
Gar nicht. GeheimTisch ist sofort nach dem Kauf spielbar, kein Versand, keine Vorlaufzeit. Die Story kann auch spontan am Abend selbst gestartet werden. Wer möchte, verschickt vorab eine Einladung mit Dresscode-Vorschlag, um Vorfreude zu erzeugen.
Nein. Viele Familien spielen nach dem Weihnachtsessen bei Plätzchen und Tee, andere lassen Raclette oder Fondue nebenher laufen. Die natürlichen Pausen zwischen den Spielphasen eignen sich für Nachschlag und Kaffee.
Für die klassische Weihnachtsstimmung Schloss Rabenhorst (6 Personen): Schneesturm, abgelegenes Schloss, Kerzenschein. Wer es glamouröser mag, wählt Vorhang des Todes (5 Personen) im Berlin von 1928. Zu viert stehen Tödliche Wellen und Schatten über Casa Azul zur Wahl, letzteres als Sonnen-Gegenprogramm zum Dezembergrau.
Zwischen 10 € und 15 € gesamt, je nach Spielerzahl, also 2,50 € pro Person. Nur eine Person kauft die Story, alle anderen spielen mit dem geteilten Einladungscode kostenlos mit. Es gibt kein Abo und keine Stornokosten.
Ja. Jede Story ist für eine feste Spielerzahl geschrieben, also bildet ihr Gruppen zu vier, fünf oder sechs Personen an mehreren Tischen. Jeder Tisch bekommt eine eigene Lobby mit eigenem Code und spielt gleichzeitig. Bei sieben oder acht Personen teilen sich auch einfach zwei Leute eine Rolle.
Nein. Die App verteilt die Rollen, führt durch die Spielphasen und löst am Ende auf. Alle spielen mit, auch die Person, die die Story gekauft hat. Sie kennt den Täter genauso wenig wie alle anderen.
Nein. Jede Rolle bringt ihre Sätze mit, man kann sie vorlesen statt sie zu spielen. Wer Lust auf Akzent und Geste hat, legt los, wer nicht, liest ab. Beides funktioniert am selben Tisch.
Zwei bis drei Stunden inklusive Pausen. Die Spielphasen selbst laufen zügig. Wie lang der Abend wird, entscheidet ihr über die Pausen und die Diskussionen dazwischen.
Ja. Eine Story lässt sich kaufen und verschenken, der Code hat kein Ablaufdatum. Wer schenkt, kann am selben Abend mitspielen, ohne den Täter zu kennen, denn auch der Käufer bekommt eine zufällige Rolle.