Wie funktioniert ein Krimi Dinner zuhause eigentlich? Ganz einfach: Jeder Gast schlüpft in eine geheime Rolle, bekommt Hinweise auf sein Smartphone und versucht gemeinsam mit den anderen einen fiktiven Mordfall zu lösen. Mit GeheimTisch braucht ihr keine Vorbereitung, kein Ausdrucken und keinen Spielleiter, die App übernimmt den kompletten Ablauf eures Murder Mystery Abends. So könnt ihr euch voll auf das Krimi Dinner zuhause spielen konzentrieren.
Story wählen & losspielenWähle eine der drei Krimidinner Stories und kaufe sie einmalig für die ganze Gruppe. Erstelle anschließend eine Lobby, das ist euer virtueller Spieltisch.
Teile den Lobby-Code per WhatsApp, SMS oder persönlich. Jeder Mitspieler öffnet den Link auf seinem eigenen Smartphone, keine App-Installation nötig.
Die App verteilt automatisch die geheimen Rollen. Jeder Spieler sieht nur seine eigene Rolle mit Hintergrundgeschichte, Motiven und persönlichen Geheimnissen, alles auf dem eigenen Smartphone.
In mehreren Runden tauchen neue Hinweise auf. Ihr besprecht eure Verdächtigungen, stellt euch gegenseitig Fragen und versucht den anderen auf die Schliche zu kommen. Die Krimidinner Anleitung liefert die App automatisch.
Am Ende stimmt ihr ab: Wer ist der Mörder? Dann enthüllt die App die Wahrheit, mit allen Details, Motiven und der vollständigen Auflösung. Ein Moment, der fast immer für Überraschung sorgt.
Die Krimidinner Vorbereitung beschränkt sich auf: Freunde einladen, Snacks bereitstellen, losspielen. Den Rest übernimmt GeheimTisch.
Ein Krimidinner ist ein Gesellschaftsspiel, bei dem jeder Teilnehmer eine feste Figur in einem Kriminalfall verkörpert. Es gibt ein Opfer, es gibt einen Täter, und der Täter sitzt mit am Tisch. Anders als bei einem Rätselspiel löst ihr den Fall nicht durch Nachdenken allein, sondern durch Gespräche: Ihr befragt euch gegenseitig, vergleicht Aussagen und versucht herauszufinden, wer lügt.
Der entscheidende Punkt ist die ungleiche Verteilung der Informationen. Niemand kennt die ganze Geschichte. Jeder Spieler weiß Dinge, die die anderen nicht wissen, und jeder hat gleichzeitig etwas zu verbergen. Deshalb kann man den Fall nicht durch stilles Nachdenken lösen, sondern nur, indem man redet, nachbohrt und Widersprüche findet. Wer am Tisch am meisten Fragen stellt, kommt am weitesten.
Eine Person am Tisch ist der Mörder, aber, und das überrascht viele Einsteiger, diese Person weiß es meist selbst und muss den ganzen Abend lang unauffällig bleiben. Alle anderen sind unschuldig, haben aber trotzdem Geheimnisse. Genau daraus entstehen die falschen Fährten: Wer nervös reagiert, weil er eine Affäre verbergen will, wirkt genauso verdächtig wie jemand, der einen Mord verbirgt.
Klassische Krimidinner wurden mit Umschlägen, ausgedruckten Rollenheften und einem Spielleiter gespielt, der nicht mitspielen durfte. Bei der digitalen Variante von GeheimTisch übernimmt die App diese Aufgaben: Sie verteilt die Rollen, blendet zum richtigen Zeitpunkt neue Hinweise ein und löst am Ende den Fall auf. Dadurch spielt jeder mit, auch der Gastgeber.
Ein kompletter Abend dauert vier bis fünf Stunden, davon sind zwei bis drei Stunden reines Spiel. Der Rest verteilt sich auf Ankommen, Essen und die Nachbesprechung, die erfahrungsgemäß länger dauert, als alle erwarten. Ein bewährter Ablauf für einen Start um 19 Uhr sieht so aus.
18:30 bis 19:00 Uhr, Ankommen. Die Gäste treffen ein, es gibt ein Getränk, alle bekommen den Einladungslink per Nachricht und öffnen ihn im Browser. Niemand installiert etwas. Wer möchte, klärt jetzt Kleinigkeiten: wo die Toilette ist, wer welchen Platz nimmt, wo die Ladekabel liegen.
19:00 bis 19:15 Uhr, Rollenvergabe und Einlesen. Die App verteilt die Figuren zufällig. Jeder liest still seine eigene Rolle: Wer bin ich, was ist mein Verhältnis zum Opfer, was verberge ich. Diese fünfzehn Minuten sind wichtig und sollten nicht abgekürzt werden. Wer seine Rolle nicht kennt, spielt die erste Phase über passiv mit.
19:15 bis 21:15 Uhr, die Spielphasen. Der eigentliche Fall. Zwischen den Phasen liegen natürliche Pausen für die Gänge. Vorspeise nach der ersten Phase, Hauptgang in der Mitte, Dessert kurz vor der Abstimmung ist ein Rhythmus, der sich bewährt hat.
21:15 bis 21:30 Uhr, Abstimmung und Auflösung. Jeder benennt seinen Verdächtigen, dann wird der Fall vollständig aufgeklärt: wer es war, warum, und welche Hinweise darauf hindeuteten.
Ab 21:30 Uhr, Nachbesprechung. Der Teil, den die meisten Gruppen als besten Moment des Abends beschreiben. Jetzt darf jeder erzählen, was er verborgen hat, wen er zu Unrecht verdächtigt hat und an welcher Stelle er die entscheidende Spur übersehen hat. Plant dafür mindestens eine halbe Stunde ein.
Eine Phase ist immer gleich aufgebaut, und wer das einmal verstanden hat, braucht keine Anleitung mehr. Am Anfang steht ein kurzer Text, der laut vorgelesen wird: drei bis fünf Sätze, die den Stand der Ermittlung zusammenfassen und die neue Situation einführen. Zum Beispiel, dass ein Gegenstand gefunden wurde oder dass eine Aussage sich als falsch herausgestellt hat.
Danach schaut jeder auf sein eigenes Handy. Dort stehen drei Arten von Inhalten: neue Informationen, die nur diese Figur bekommt, ein oder zwei Sätze, die sie in dieser Phase sagen muss, und eine Frage, die sie einer bestimmten Person stellen soll. Diese Struktur ist der Grund, warum das Spiel ohne Spielleiter funktioniert. Sie garantiert, dass alle wichtigen Themen zur Sprache kommen, ohne dass jemand den Ablauf steuern muss.
Anschließend wird frei geredet. Ihr entscheidet, wie lange. Eine Phase dauert typischerweise zehn bis fünfundzwanzig Minuten, in größeren Runden länger, weil mehr Menschen mehr Fragen stellen. Wenn alle Pflichtinhalte durch sind und die Diskussion sich zu wiederholen beginnt, geht es zur nächsten Phase. Es gibt keine Zeitbegrenzung, die euch drängt.
Wichtig: Ihr müsst eure Rolle nicht spielen, um sie gut zu spielen. Man kann alle Sätze wörtlich vorlesen und trotzdem eine starke Runde hinlegen, weil die Information dieselbe ist. Wer Lust hat, formuliert frei, legt sich einen Akzent zu oder bleibt konsequent in der Figur. Beide Spielweisen funktionieren am selben Tisch nebeneinander.
Beim klassischen Krimidinner gibt es einen Spielleiter. Diese Person kennt die Lösung, verteilt Umschläge, liest Texte vor und darf nicht mitspielen. Für den Gastgeber bedeutet das meist: Er organisiert den ganzen Abend, kocht, moderiert und ist am Ende der Einzige, der nicht mitgerätselt hat.
Genau diese Rolle entfällt hier. Die App übernimmt, was der Spielleiter sonst tut: Sie verteilt die Rollen zufällig, gibt Hinweise zum richtigen Zeitpunkt frei, achtet darauf, dass keine Phase übersprungen wird, und löst den Fall auf. Niemand am Tisch kennt die Lösung, auch nicht die Person, die die Story gekauft hat.
Was bleibt, ist eine kleine Moderationsaufgabe: Jemand liest die Einleitungstexte laut vor und startet die nächste Phase, wenn alle so weit sind. Das dauert ein bis zwei Minuten pro Phase, verrät nichts und lässt sich problemlos reihum weitergeben. Diese Person ist genauso verdächtig wie alle anderen und hat keinerlei Wissensvorsprung.
In der Praxis übernimmt meist die Person mit dem Handy, das am wenigsten Akku braucht, oder diejenige, die die Runde einberufen hat. Wichtig ist nur, dass sie sich nicht als Aufpasser versteht. Ein Krimidinner braucht niemanden, der Regeln durchsetzt, denn es gibt keine Regeln, gegen die man verstoßen könnte, außer den eigenen Bildschirm herumzuzeigen.
Zu spät anfangen. Der häufigste Fehler überhaupt. Wenn die Rollenvergabe erst um 21 Uhr passiert, endet die Auflösung nach Mitternacht, und die letzten Phasen leiden unter der Müdigkeit. Setzt den Spielstart früh an und plant das Ankommen großzügig ein, nicht das Spiel knapp.
Die eigene Rolle nicht lesen. Fünfzehn Minuten stilles Einlesen wirken am Anfang wie verlorene Zeit und sind die beste Investition des Abends. Wer seine Figur nur überfliegt, verpasst das eigene Motiv und spielt die erste Phase orientierungslos mit.
Alles auf einmal preisgeben. Anfänger neigen dazu, in der ersten Runde ihr komplettes Wissen auf den Tisch zu legen, weil sie hilfreich sein wollen. Dann ist der Fall nach vierzig Minuten strukturell durch und die restlichen Phasen fühlen sich leer an. Gebt Informationen dosiert, wenn ihr im Gegenzug etwas bekommt.
Den Bildschirm herumzeigen. Die einzige echte Regel: Der eigene Bildschirm gehört einem selbst. Wer schnell etwas beweisen will, indem er sein Handy herumreicht, nimmt der Gruppe das Spiel. Vorlesen ist erlaubt, zeigen nicht.
Zu viel Aufwand vorher. Viele Gastgeber stecken die Energie in Deko und ein fünfgängiges Menü und stehen dann während der spannendsten Phase in der Küche. Kocht etwas, das vorbereitet auf dem Tisch stehen kann. Die Atmosphäre entsteht ohnehin durch das Spiel, gedimmtes Licht und ein paar Kerzen reichen völlig. Ausführliche Tipps dazu findet ihr auf der Seite zum Krimi Dinner zuhause.
Die falsche Gruppengröße einladen. Jede Story ist für eine feste Spielerzahl geschrieben. Sieben Personen sind keine Option, fünf können nicht die Sechser-Story spielen. Klärt die Zusagen, bevor ihr den Fall kauft, oder wechselt kurzfristig auf einen passenden anderen. Die Übersicht findet ihr auf der Preisseite.
Die Anforderungen sind bewusst niedrig gehalten. Jeder Spieler braucht ein eigenes Smartphone mit einem aktuellen Browser, mehr nicht. Es gibt keine App zum Installieren, keinen Account-Zwang für die Mitspieler und keine Mindestanforderung an das Gerät. Wer kein Smartphone dabei hat, kann ein Tablet oder Notebook benutzen.
Eine Internetverbindung ist nötig, WLAN reicht völlig. Rechnet damit, dass sechs Geräte gleichzeitig im Netz sind; bei sehr schwachem Empfang lohnt es sich, vorher kurz zu testen, ob alle Plätze am Tisch stabile Verbindung haben. Der Datenverbrauch ist minimal, es werden nur Texte übertragen.
Der unterschätzte Punkt ist der Akku. Zwei bis drei Stunden mit eingeschaltetem Display kosten bei älteren Geräten mehr, als viele denken. Legt zwei Ladekabel oder eine Mehrfachsteckdose in Reichweite des Tisches, dann ist das Thema erledigt. Ein Ladegerät in der Küche nützt niemandem, der mitten in einer Befragung steckt.
Was ihr ausdrücklich nicht braucht: Drucker, Papier, Umschläge, Schere, Kostüme, Deko, Vorwissen oder einen freiwilligen Spielleiter. Ein Krimidinner mit GeheimTisch lässt sich zwanzig Minuten vor Beginn kaufen und starten. Kostüme und Dekoration machen den Abend schöner, sind aber zu keinem Zeitpunkt Voraussetzung.
Ein düsteres Herrenhaus, ein toter Graf und sechs Verdächtige. Das klassische Krimi Dinner für 6 Personen.
Gothic-Mystery für 6 startenMord hinter der Bühne im glamourösen Berlin. Das spannende Krimi Dinner für 5 Personen.
Theater-Krimi für 5 startenMord auf hoher See, niemand kann entkommen. Das ideale Krimi Dinner für 4 Personen.
Yacht-Thriller für 4 startenDer Gastgeber liegt tot im Pool, es sieht nach einem Unfall aus. Der zweite Krimiabend für 4 Personen.
Karibik-Krimi für 4 startenNein. GeheimTisch läuft vollständig im Browser auf jedem Smartphone. Keine Installation nötig, einfach den Link öffnen und losspielen.
Ab 2,50 € pro Person. Eine Story für 4 Personen kostet 10 €, für 5 Personen 12,50 € und für 6 Personen 15 €. Einmaliger Kauf, kein Abo. Alle aktuelle Preise findest du auf unserer Preisseite.
Ein typischer Abend dauert 2 bis 3 Stunden, je nachdem wie ausführlich ihr die Gespräche führt und ob ihr zwischendurch esst.
Ja. Der Moderator kann das Spiel jederzeit pausieren, zum Beispiel für das Abendessen oder eine Pause.
Aktuell gibt es vier Storys: zwei für 4 Personen (Tödliche Wellen und Schatten über Casa Azul), eine für 5 Personen (Vorhang des Todes) und eine für 6 Personen (Schloss Rabenhorst). Jede Story ist auf die jeweilige Gruppengröße abgestimmt und lässt sich nicht mit mehr oder weniger Spielern spielen.
Plant den Spielstart für 19 Uhr. Dann sind Rollenvergabe und Einlesen bis 19:15 Uhr erledigt, die Spielphasen laufen bis etwa 21:15 Uhr, und die Auflösung ist gegen 21:30 Uhr durch. Danach folgt die Nachbesprechung, für die ihr mindestens eine halbe Stunde einplanen solltet. Wer erst um 21 Uhr beginnt, sitzt bei den entscheidenden Phasen bereits müde am Tisch.
Nein. Die App übernimmt alles, was sonst ein Spielleiter tut: Rollen verteilen, Hinweise zum richtigen Zeitpunkt freigeben, den Fall auflösen. Es bleibt nur eine kleine Moderationsaufgabe, nämlich die kurzen Einleitungstexte vorzulesen und die nächste Phase zu starten. Das dauert ein bis zwei Minuten pro Phase, verrät nichts und lässt sich reihum weitergeben.
Zu spät anfangen, die eigene Rolle nur überfliegen, gleich in der ersten Runde alles preisgeben und den eigenen Bildschirm herumzeigen. Dazu kommt zu viel Aufwand beim Essen: Wer während der spannendsten Phase in der Küche steht, verpasst den Abend. Kocht etwas, das vorbereitet auf dem Tisch stehen kann.
Nein. Jede Figur bekommt in jeder Phase konkrete Sätze und Fragen auf den eigenen Bildschirm. Man kann alles wörtlich vorlesen und trotzdem eine starke Runde spielen, denn die Information ist dieselbe. Wer Lust hat, formuliert frei oder bleibt konsequent in der Rolle. Beide Spielweisen funktionieren am selben Tisch.
Nein. Die App übernimmt alles: Rollenvergabe, Spielleitung, Hinweise und Auflösung. Du musst nichts ausdrucken oder erklären, die Krimidinner Regeln werden automatisch erklärt.